Das richtige Longboard günstig kaufen, für Anfänger und Fortgeschrittene

Mit geschmeidigen Bewegungen schlängelt sich ein Longboarder entspannt über die Wege. Ein anderer setzt eher auf Geschwindigkeit und genießt am liebsten Abfahrten, gern auch auf kurvenreichen Straßen, bei denen teilweise über 100 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht werden können. Und wieder andere sehen das Longboard einfach als perfekte Möglichkeit, um in Großstädten schnell und ohne große Anstrengung von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Die Gründe, warum sich immer mehr für Longboards begeistern, sind also vielfältig und genauso vielfältig ist auch die Auswahl an Boards, die angeboten wird. Da verliert man schnell den Überblick.

Ein Brett, vier Räder, da kann es doch nicht viele Varianten geben. So mögen einige denken, die noch nie etwas mit Longboards zu tun hatten und vielleicht nur eins für die Kinder oder als Geschenk für jemand anders kaufen wollen. Aber das ist dann doch nicht ganz so einfach. Hier gibt es große Unterschiede, die dann natürlich auch Auswirkungen aufs Fahren haben. Und wer auf Downhill steht, wird beispielsweise wenig Freude an Cruiser oder auch Freestyle Longboards haben. Daher ist es wichtig vorab zu wissen, was mit dem Board überhaupt geplant ist, bevor es an den Kauf geht. Und auch dann gibt es noch für jede Vorliebe diverse Unterschiede.


eine Auswahl von günstigen Longboards

Longboard 41 DROP RACE BOARD

55,00 €*inkl. MwSt.
*am 24.05.2017 um 14:49 Uhr aktualisiert

VINGO®41

37,99 €*inkl. MwSt.
*am 24.05.2017 um 14:17 Uhr aktualisiert

DOUBLE AWESOME Double Awesome Longboard

69,90 €*inkl. MwSt.
*am 24.05.2017 um 14:40 Uhr aktualisiert


Sind Longboards nicht einfach nur übergroße Skateboards?

Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Long- und einem Skateboard? Diese Frage steht bei vielen an der ersten Stelle, wenn Sie ein Longboard kaufen möchten. Eigentlich sieht ja beides recht ähnlich aus und das Skateboard ist nur ein wenig kleiner. Aber war es das tatsächlich schon mit den Unterschieden oder gibt es doch noch mehr? Schaut man sich beide Boards im Vergleich an, fallen schon allein optisch noch eine Reihe weiterer Unterschiede auf. Dazu gehören zum Beispiel die Rollen, die bei Skateboards doch wesentlich kleiner ausfallen.

Auffällig ist auch der Unterschied an Nose und Tail, also an dem vorderen und hinteren Ende des Boards. Bei Skateboards sind diese nach oben gebogen, was gerade für die Tricks wichtig ist, bei Longboards bleibt hier alles gerade. Das liegt nicht zuletzt daran, dass hier dann auch die Achsen mit den Rollen angebracht sind. Diese liegen bei Longboards wirklich ganz außen, bei Skateboards ist der Abstand zwischen den Achsen viel geringer.

Beim Fahren fällt dann auch, dass Longboards wirklich darauf ausgelegt sind, auch längere Strecken mit ihnen zurück zu legen. Die Bretter selbst sind elastisch und aufs Körpergewicht ausgelegt. Durch die größeren und auch weicheren Rollen sind Unebenheiten auf dem Weg kein großes Problem und teilweise kaum spürbar. Im Gegensatz zum Skateboard werden auch Steinchen nicht zum Bremsklotz, über den man fallen könnte. Vielmehr nehmen die Rollen auch das nicht übel und fahren einfach drüber weg.

Longboards eigenen sich aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Beschaffenheit also wirklich dazu, längere Runden mit ihnen zu drehen und sie vielleicht sogar als Fortbewegungsmittel in Städten zu nutzen. Skateboards eignen sich dafür weniger, sind dafür aber um Längen besser geeignet, wenn es um das Durchführen von Tricks geht und auch kurze Strecken, ebene Strecken können damit eventuell schneller zurückgelegt werden.


* Preis wurde zuletzt am 24. Mai 2017 um 14:43 Uhr aktualisiert


Longboards und ihre Einzelteile

Longboards sind natürlich nicht in einem Stück gegossen, sondern bestehen aus verschiedenen Einzelteilen. Jedes Teil für sich hat Auswirkungen auf den Fahrspaß und erst in einer guten Kombination halten Sie das perfekte Board in Ihren Händen.

Das Deck

Das Deck eines Longboards besteht aus meist 7 bis 10 Schichten robusten Holzes, das erst verklebt und dann gepresst wird. Als Holzarten sind beispielsweise Birke oder Ahorn beliebt, das Design kann von schlicht bis hin zum Kunstwerk alles umfassen. Die Form des Decks und der Grad an Flexibilität hängt vor allem von dem Einsatzbereich ab, gerade für das Flex ist aber auch wichtig, das eigene Gewicht mit zu beachten.


Die Achsen

Die Achsen von Longboards haben nicht nur auf das Fahrgefühl einen großen Einfluss, sondern auch auf die Sicherheit. Daher ist es wichtig, dass das gewählte Metall vor allem stabil ist, aber auch nicht zu schwer. Wichtig bei den Achsen ist auch, dass sie nicht zu starr sind. Damit ist das Fahren von Kurven dann viel zu schwer und der Fahrspaß leidet. Es spricht also für die Achsen, wenn sie flexibel einstellbar sind.

Die Rollen

Die Rollen sorgen beim Board für den Halt auf der Straße und haben einen großen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Ist der Grip zu niedrig, drehen die Rollen gern einmal durch. Ist der Grip hoch, kommt keine richtige Geschwindigkeit auf. Rollen mit mittlerem Grip sind die perfekten Allrounder-Rollen, mit denen beinahe alles gemacht werden kann. An Rollen sollte übrigens nicht gespart werden und nutzen sie langsam ab, sollten sie lieber zu früh als zu spät ersetzt werden – sonst kann es zu schweren Unfällen kommen.

Die Kugellager

Kugellager sind ein Punkt bei Boards, den man gerade als Anfänger gern mal etwas vernachlässigt. Doch wer hier irgendetwas kauft, wird nicht viel Spaß am Fahren haben. Besser ist es, hier auf Qualität zu achten. Die erkennt man zum Beispiel daran, dass unter anderem ein Rollenkäfig vorhanden ist, der für die richtige Führung der Kugeln sorgt. Auch ein Kunststoff-Schmutzabdeckung sollte vorhanden sein, damit Staub und kleine Steinchen nichts ins Kugellager geraten und es zerstören.

Wer sich irgendwann einmal nicht einfach ein Longboard günstig kaufen möchte, sondern es lieber selbst zusammenstellt, sollte sich auf jeden Fall gut informieren, wie die einzelnen Teile zusammenspielen und worauf zu achten ist.


Auch bei Longboards gibt es Unterschiede

Sie haben sich dazu entschlossen, es einmal mit einem Longboard zu probieren? Als Anfänger ist es ratsam, nicht gleich damit zu beginnen, sich ein Board selbst zusammenzustellen, sondern vielmehr auf die sogenannten Completes zurückzugreifen. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um fertige Boards, bei denen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Die Boards sind direkt beim Kauf fahrbereit und von vielen bekannten Longboard-Marken erhältlich. Die Entscheidung, welches Complete Longboard es schlussendlich sein soll, wird jedoch auch davon bestimmt, was Du damit vorhast.


Cruiser Longboards

Cruiser Longboards bedienen im Endeffekt das eine oder andere Klischee – denn vom Aufbau her sind sie wirklich mit einem etwas größerem Skateboard zu vergleichen. Und das zeigt sich auch beim Fahren ganz deutlich: Cruiser sind ein Mittelding zwischen Long- und Skateboard und werden daher gern von denen genutzt, die gerade umsteigen oder aber beim Longboarden nicht darauf verzichten möchten, den einen oder anderen Trick auszuführen. Aber auch Strecke kann mit dem Cruiser problemlos gemacht werden – und da kann das Board dann auch schon mal richtig mit heftigen Geschwindigkeiten auftrumpfen, wenn es bergab geht.

Carving Longboards

Entspannt durch die Straßen fahren oder in der Stadt schnell von A nach B kommen? Wenn das Ziel so aussieht, ist das Carving Board zu empfehlen. Dieses Board, das häufig auch von Anfängern gewählt wird, ist auf den ersten Blick daran zu erkennen, dass beim Deck Aussparungen für die Räder sind. Durch diese sogenannten Cut-outs lässt sich das Board leichter nach rechts und links steuern, da die Räder nicht mit dem Deck in Verbindung kommen. Wer schon zu den Fortgeschrittenen zählt, kann mit Carving Longboards auch gut Abfahrten angehen. Auf leicht abschüssigen Strecken macht es extrem viel Spaß, in Kurven die Straße hinunter zu fahren. Dabei geht es allerdings nicht um Geschwindigkeit, die wird durch die Kurven ja sogar heraus genommen, sondern viel mehr um den Spaß. Profis sehen die Herausforderung vor allem darin, beim Carving tief in de Hocke zu gehen. So kommt also jeder auf seine Kosten.

Downhill Longboards

Wir alle kennen die Videos, in denen mutige Fahrer auf Longboards die Talfahrten in rasender Geschwindigkeit angehen. Nicht selten vergisst man allein beim Zuschauen das Atmen. Zugegeben, diese Art des Longboardens ist nicht gerade die ungefährlichste. Deshalb sollten sich auch nur Fortgeschrittene und Profis daran wagen, mit speziellen Boards die Abfahrten anzugehen. Downhill Boards sind für hohe Geschwindigkeiten und die dafür erforderliche Stabilität ausgelegt. Wenn es mit teilweise mehr als 100 km/h die auf Bergstraßen hinab geht, muss man sich schließlich auch aufs Board verlassen können. Ist das Material nicht dafür ausgelegt, kann es zu schlimmen Unfällen kommen. Schutzkleidung und Helme sind beim Downhill fahren auf jeden Fall anzuraten – und Anfänger mit Ambitionen zum Downhill sollten erst einmal mit dem Carving beginnen, da sind die Geschwindigkeiten weitaus geringer und somit auch die Gefahren.


Freeride Longboards

Sich immer wieder neu ausprobieren und um keinen Preis festlegen? So denken immer mehr Longboard-Fahrer und finden dann im Freeride Board das richtige Gefährt. Diese Boards sind wahre Allround-Talente und ermöglichen es, alle Bereiche des Longboardens auszukosten. Mit ihnen sind hohe Geschwindigkeiten genauso möglich, wie auch entspanntes Cruisen. Und wer gern sein sportliches Können unter Beweis stellt, kann mit den Freeridern auch einiges an Tricks durchführen. Somit bietet diese Art von Board beinahe alle Möglichkeiten und wird daher auch immer öfter gekauft.

Die hier genannten Board-Typen sind die beliebtesten und auch am häufigsten gekauften. Der Vollständigkeit halber sollte jedoch erwähnt werden, dass es noch weitere Longboard-Typen gibt. Dazu gehören:

  • Pintail Longboards
  • Drop Down Longboards
  • Mini Longboards
  • Elektro Longboards

Beim Longboard kaufen haben Sie also die Qual der Wahl und es ist damit zu rechnen, dass das erste Board nicht bis in alle Ewigkeit gefahren wird. Meist wechselt man ein paar Mal, bis das ideale Board gefunden ist. Daher ist es auch ratsam, das Longboard günstig zu kaufen und Schnäppchen mitzunehmen. Sonst wird es schnell ein teures Hobby.

Fahrspaß pur mit Longboards

Longboards sind nicht umsonst so beliebt, sie garantieren wirklich jede Menge Spaß! Ob Sie sportliche Herausforderungen suchen und mit Tricks oder waghalsigen Downhill-Fahrten das Adrenalin spüren wollen, oder gemütlich Cruisen beziehungsweise an verstopften Straßen in der City mit dem Board schnell vorankommen möchten: Longboards haben eine Menge zu bieten.

Das Fahren lässt sich natürlich in jungen Jahren leichter lernen und wer früh anfängt, kann es hier sportlich auch sehr weit bringen “ aber auch jenseits der Kinderschuhe ist es nicht zu spät, aufs Board zu steigen. Ist die anfängliche Skepsis überwunden, macht es schnell so viel Spaß, das Sie sich über den Rest keine Gedanken mehr machen!